In 60sek zum e-Bike: Vorderradantrieb UrbanX

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Vorderradantrieb UrbanX

Günstiger, schneller und einfacher das Rad zum e-Bike umbauen. Das verspricht der Vorderradantrieb UrbanX, der jetzt nach Europa kommt.

Vorderrad austauschen, Akku anklemmen und ab ins e-Bike Glück. Weil der UrbanX Nachrüstsatz im Vorderrad sitzt, kann normal geschaltet werden, das Fahrwerk bleibt unverändert. Dazu ist er noch viel günstiger als vergleichbare Umrüstsätze. Weniger als 280 Euro (299$) und das ganz normale Fahrrad verwandelt sich in ein e-Bike mit drei Unterstützungsstufen. Mit der 100mm Achse ist der Frontantrieb standardmäßig einsetzbar.

Nabenantrieb in Sekunden eingebaut

Das UrbanX E-Bike Wheel, so der komplette Name des Nachrüstsatzes, macht Rad-zu-eBike Umbau besonders einfach. Hier tauscht man einfach das Vorderrad aus, schon treiben 240 Watt extra den Frontreifen an. Mit einer Akku-Ladung hilft der Antrieb dem Rad bis zu 48 km auf 25 km/h. Natürlich nur beim Pedalieren. Nur für den Verkauf in den USA gibt es eine Version mit „Gasgriff“, die gleich 350 Watt anlegt.

Vorderradantrieb UrbanX eingebaut

Der Antrieb ist in sechs Größen erhältlich und sogar mit Scheibenbremsen kombinierbar.

Neu einspeichen? Schaltung einstellen? Entfällt.

Ähnlichkeiten im Aufbau bestehen zum Copenhagen Wheel oder dem Smart Wheel, das wir schon im Roller und im e-Bike getestet haben. Auch einige Varianten des BionX Umbausatz basieren auf den gleichen Prinzipien. Aber während der Einbau eines Nabenantriebs im Hinterrad gleich das Einstellen auf eine neue Schaltung bedeutet, bleibt hier die hintere Achse unberührt. Dieser einfachere Ansatz erklärt auch den niedrigeren Preis.

Vorderradantrieb UrbanX mit App

Der Vorderradantrieb UrbanX spürt die Bewegung der Pedale und wie schnell es voran geht. Entsprechend aktiviert er die jeweils gewählte Unterstützungsstufe. Diese stellt man über die mitgelieferte App ein, die die Bluetooth Funkverbindung zum Motor hält.

Abnehmbarer Akku an Achse

Direkt an der Vorderradachse sitzt ein abnehmbarer Akku. Durch diese Platzierung sind keine langen Kabelverbindungen nötig, außerdem kommt weniger der Motorhitze an. Darauf, sich regenerative Energie beim Bremsen zurück zu holen, verzichtet UrbanX. Gründer Chow meint, dass dies zu viel Wärme generiere, die dem Akku nicht gut tut. Die 126Wh Batterie ist in anderthalb Stunden voll geladen.

Akku im UrbanX Vorderradantrieb

Aufgrund der kleinen Größe lässt sich einfach ein Zweit-Akku mitnehmen. Zumal sich die e-Bike Batterie dank USB-Zugangs in einer gemütlichen Pause als Stromversorger für Dritt-Geräte nutzen lässt.

Rasante Markteinfahrt für den Vorderradantrieb UrbanX

Die Kickstarter Kampagne hat schon doppelt so viel an Geld gesammelt wie als Ziel angegeben. Dabei endet sie erst Ende April. Für die Einzahlung von $299 gibt es ein UrbanX Eco Pedal Assist, passend zur vorhandenen Bremsart und in der gewünschten Größe und Farbe. Erhältlich sind sechs Ausführungen, entsprechend der jeweiligen Reifengröße 24, 26, 27,5,oder 29 Zoll beziehungsweise 650c und 700c. Anders als andere Vorderrad Nachrüstsätze lässt sich der UrbanX Antrieb auch mit Scheibenbremsen verwenden. Sieben Kilo wiegt der komplette Vorderrad Nachrüstsatz, bei dem wo es ging Aluminium verwendet wurde. Schon im Juli 2017 soll es mit der Auslieferung losgehen.

Vorderrad Nachrüstsatz

Dies ist möglich, weil das UrbanX Electric Wheel schon in der zweiten Generation steckt. Eric Chow hat sieben Jahre im e-Bike Verkauf gearbeitet. Dort hat er mitbekommen, was sich an e-Bikes Interessierte von einem guten Antrieb wünschen. Chow, der seinen Ingenieur Abschluss an der Technischen Universität Nanyang in Singapur machte, schloss sich mit Industriedesigner Aberdeen zusammen. Gemeinsam machten sie aus einem Prototypen einen Antrieb, der sich vor das Copenhagen Wheel setzen will.

7 KOMMENTARE

    • Alle Gewichte die auf Höhe der Fahrbahn sind sind nicht so schlimm für Kurvenfahrt von daher hast du unrecht Kurven kann man damit sicher gut fahren auch Berg herunter
      Finde das Konzept super und werde es sobald es verfügbar ist testen

  1. Der feste Einbau von Richtungsanzeiger am e-Bikes ( rechts u,links am Lenker u. hinten am Gepäckträger ) wäre sehr sinnvoll .

  2. Scheint eine gute Lösung zu sein. Lebensdauer? Kosten passender Akku? Reichweite ? Wie wirken sich 7 kg auf die Gabel und das Fahrverhalten aus? Konkretes Angebot vor Beginn der Auslieferung erwünscht.
    Diether Sieghart
    08761 74988

  3. Unterstützungsstufen per Smartphone ändern? D.h. eine Hand muss vom Lenker genommen werden, der Blick geht weg von der Straße… Das halte ich für gefährlich.
    Ausserdem sieht es auf den Bildern so aus, dass die Laufräder radial eingespeicht sind. Die Kraftübertragung erfolgt bei diesem Konzept über die Speichen zur Felge, weiter zu den Reifen und Untergrund. Die Speichen verbiegen sich permanent, wenn der Motor arbeitet. Mich interessiert hier die Dauerhaftigkeit!

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