7 KOMMENTARE

  1. „das Fehlen eines Haltegriffs zum Tragen“, Anmerkung zu Beitrag Flyer s.o.:
    Zu diesem Thema habe ich seit Jahren geeignete Firmen (u.a. auch die Fa. Pletscher, Schweiz) um eine marktreife Konstruktion angeschrieben mit eigenen Vorschlägen, die alle aus unsinnigen Gründen nicht realisiert wurden. (Gründe wie: kein Bedarf, chinesische Partner schwer zu finden, Angst vor Fehlinvestitionen usw.) Wer als Älterer ein E-bike mit 25 kg über die Kellertreppe ziehen muss kennt das Problem. Selbst mein Beitrag im Pedelec-Forum (glaube im vorigen Jahr oder davor) brachten nur dämliche Kommentare. Es handelt sich mit diesem Problem um eine echte „Blindheit der Fachwelt“ (Patentdeutsch!). Das betrifft alle Hersteller von Pedelecs/E-Bikes)! Der Tragegriff sollte am Sitzrohr klappbar, justierbar in der Anstellhöhe sein, mit Griffmulde, aus Spritzguss ALU und 4 Schrauben bestehen. Analoge Konstruktionen gibt es z.B. beim Tauchflaschenhalter. Ich frage mich natürlich, wo da das Problem ist, wenn sonst auch viel Unsinn für den Markt produziert wird .

  2. Habe mir im Mai ein Fleyer Flogo R zugelegt. Kann nur zu gut bestätigen das es sich ohne einen geeigneten Haltegriff schlecht aus dem Keller schleppen lässt. Es ist doch wohl keine technische Meisterleistung dafür
    eine geeignete Halterung zu bauen. Ich gebe Ihnen Recht bei der Federung und lauf Geräusche des Panasonic Antriebs. Nervig ist das Geklapper des Akkus in der Halterung bei Fahrten über Kopfsteinpflaster. Habe auch öfters bei Belastung ein knacken in der 8 Gang Schaltung. Ansonsten fährt es sich wie ein achtundzwanzig er.

  3. Mittlerweile gibt es ein größer werdendes Angebot der immer beliebteren 20″ Kompakt eBikes. Aktuelle Beispiele:
    – i:sy
    http://www.ebike-news.de/hartje-isy-e-bike-neues-kompaktrad-mit-bosch-antrieb-erschienen/7242/
    – Katu (Orbea)
    http://www.ebike-news.de/neue-e-bikes-fuer-2016-von-orbea/9526/
    – Radius (Winora)
    http://www.ebike-news.de/winora-radikal-umdesignte-e-bikes/9311/

    Diese Räder haben alle ein Gewicht von ca. 22 kg und eine Rahmenform, bei der ein Tragen und Transportieren leichter möglich ist. Der Vorteil geht allerdings oft auf Kosten eines meist höheren Einstiegs.
    Das im kommenden Jahr von Flyer erscheinende, faltbare Pluto hat anscheinend auch eine Tragemöglichkeit bekommen.
    Bei den Tests von ExtraEnergy ist die Transport- und Tragemöglichkeit immer ein wichtiges Kriterium. Die Testberichte sind bei http://www.extraenergy.org kostenfrei abrufbar.

  4. Zur Anmerkung von Herrn Kaunzinger zum Flyer Flogo-E-Bike mit seinem Verweis
    auf andere Angebote am Markt:

    Eine Erhöhung des Einstiegs bzw. Durchstiegs zur Vermeidung eines Halte-/Tragegriffs kommt i.d.R. für Ältere überhaupt nicht in Frage, ist nicht erforderlich und auch nicht die Lösung. Wer auf den tieferen Einstieg angewiesen ist, muss zuerst auf den passenden Rahmen achten und sich dann für die übrigen Komponenten entscheiden. Da zählt u.U. jeder Zentimeter in der Durchstiegshöhe, in der Sattelrohrlänge, Länge des Oberrohrmaßes in Abhängigkeit von der gewünschten moderaten oder sportlichen Haltung des Fahrers und die elektrische Antriebsart. Es ist eben immer eine Frage, für welche Zielgruppe produziert wird, da der extreme Tiefeinsteiger für Ältere meist noch nicht erforderlich ist, wenn gewisse körperliche Einschränkungen bestehen.
    Meines Erachtens fehlen in den E-Bike-Angeboten oftmals geeignetere Komponenten, die auf bestimmte Kunden besser passen. Mittlerweile muss ich feststellen, dass man mit einem Umbausatz und einem individuellen Radaufbau in die gleiche Preisklasse der Fertigräder oder darunter gerät. Und selbst die teuren Fertigräder verfügen dann nicht über alle passenden Komponenten, da sie oft auch zum Endpreis hin konstruiert bzw. ausgestattet sind. Es liegt am Marktangebot, an der Werbung und dem Service (!!!), es z.B. den Älteren „schmackhaft“ zu machen, dass sie 10 Jahre länger bequem Radfahren können, was auch mehr kostet und seinen Preis hat. Das beste, was mir im Alter in mobiler Hinsicht passieren konnte ist, dass ich mit meinem E-Bike unter allen Wetter-und Streckenbedingungen unterwegs sein kann, auch wenn der Gegenwind bläst und andere kaum voran kommen.
    Ich bitte um Entschuldigung, dass nicht alle meine Anmerkungen auf das o.g. Rad abzielen und von allgemeiner Natur sind.

  5. Das entsprechende Vorgängermodell verfügte über einen i:Sy-Rahmen mit entsprechend integrierter Tragmöglichkeit. Ein Kompakt-E-Bike für die Stadt muss aber zwingen zum Transport in den Keller oder in die Wohnung einigermassen gut tragbar sein. Auch für das Verladen in den öV ist das entscheiden. D.h. Flyer hat hier unnötigerweise einen dummen und vermeidbaren Konstruktionsfehler eingebaut und sich damit selbst ins Knie geschossen. Ich habe schon an Messeständen und bei Tagen der offenen Türe in Huttwil mit den Leuten von Flyer über solche Details diskutiert, aber der Erfolg hat sie doch sehr beratungsresistent gemacht und das nervt!
    Das Hartje i:SY 2016 Kompakt-E-Bike mit Riemenantrieb und NuVinci N380 ist da die weitaus bessere Wahl. Bis auf die etwas wirre Kabelführung vor dem Lenker lässt sich beim heutigen Stand der Technik kaum noch etwas verbessern. Wie eine wirklich durchdachte Kabelführung, die sich mit einem KlickFix-Korb am Steuerrohr – wo er hingehört und nicht oben an den Lenker – nicht beisst lässt sich beim Falt- uns Kompaktrad-Guru Thomas Lösch aus Schaffhausen nachsehen unter: http://www.velowerk.ch. Wenn sich Hartje da noch von Herr Lösch beraten lässt, kann das 2017er-Modell perfekt werden. Das sollte auch kein Problem sein, da Herr Lösch zum Entwicklerteam von Tern gehört und Hartje eng mit Tern verbunden ist.
    D.h. man hat hier die Wahl zwischen einem prestigeträchtigsten und entsprechend teuren Schweizer Produkt mit einem lästigen, nervenden Konstruktionsfehler und einem unspektakuläreren, aber deutlich besser durchdachten und preiswerteren Deutschen Produkt. Auch als Schweizer würde ich deshalb in diesem Fall das Deutsche Produkt klar vorziehen.
    PS: Ich fahre seit etwas mehr als vier Jahren ein faltbares Gekko fx Liegetrike von HP Velotechnik mit einer Schlumpf HighSpeedDrive Tretlagerschaltung und einer NuVinci N360 Nabenschaltung. Ich bin immer noch bei jeder Fahrt vom sanften, stufenlosen Schalten mit der NuVinci begeistert und habe diese Wahl keine Sekunde bereut. Zusammen mit dem Schlumpf HighSpeedDrive komme ich auf die beim Liegetrike notwendige grössere Bandbreite der Entfaltungen und bin mit satten 900% grosszügig versorgt.
    Mit dem Nachfolgemodell NuVinci N380 und dem Zahnriehmenantrieb hat Hartje eine Superwahl getroffen und das sollten die KäuferInnen belohnen: «Sanft und stufenlos, das gönn ich mir und meinen Kniegelenken!»

  6. Etwas wichtiges habe ich noch vergessen. Das Hartje i:SY 2016 Kompakt-E-Bike mit Riemenantrieb und NuVinci N380 verfügt über Scheibenbremsen, der Flyer Flogo nur über Felgenbremsen. Auch hier punktet Hartje deutlich.

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