Update- Pininfarina Evoluzione: Eurobike e-Bike Preisträger

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E-Bikes elektrisieren. Selbst Racecar-Hersteller Pininfarina aus Italien präsentiert auf der Eurobike 2016 sein erstes Pedelec. Gleich mit dem ersten Wurf ist ein e-Bike Preisträger gelungen.

Integration von Akku und Motor in den e-Bike Rahmen ist eins der großen Themen auf der Eurobike Messe. Das Pininfarina edel-Pedelec geht noch einen Schritt weiter und ist damit nicht umsonst mit einem Eurobike Award ausgezeichnet. Diavelo übernahm die Ausstattung des Evoluzine e-Bikes mit Technik allererster Sahne.

Pininfarina E-Voluzione ist e-Bike Preisträger der Eurobike 2016

e-Bike Preisträger auf der Eurobike

Das Pininfarina Evoluzione ist der neueste edle Augenschmaus aus Italien. Grundlage für die Entwicklung des SUV-Pedelecs war ein ganzheitlicher Anspruch, dem sich alle Komponenten unterordnen. In Gemeinschaftsarbeit machten sich Rennauto-Hersteller Pininfarina mit den e-Bike Experten von Diavelo auf die Suche nach der perfekten Form. Die umweltfreundliche Seele des Bikes steckt in einer eleganten Hülle, angefüllt mit smarter e-Bike Technik. Diavelo ist seit Jahren bekannt für seine außergewöhnlich schön designten e-Bikes, nicht zu letzt konnten sie 2016 zum sechsten Mal in Folge einen der begehrten Eurobike Awards entgegen nehmen.

Pininfarina E-voluzione ist e-Bike Preisträger aufgrund des gelungenen Designs
Design Studie für das ganzheitliche e-Bike Konzept

Nun ist auch das Pininfarina Evoluzione e-Bike Preisträger. Vorbild für das Design war dabei eine Rennauto-Serie, von denen nur zehn Modelle existieren. Aerodynamik und auffallendes Design gehen bei Auto wie e-Bike Hand in Hand.

Integration und modernste e-Bike Technik im E-voluzione
Integration und modernste e-Bike Technik im E-voluzione

Rahmen aus Karbon, Bremsen aus Keramik

Der Rahmen ist vollständig aus Karbon gefertigt, was ein nahtlose Formung bei hoher Stabilität und wenig Gewicht ermöglicht. Kompromisslos integriert sind neben dem Motor vom deutschen Hersteller Brose auch die Lampen. Durch eine Öffnung im Sattelrohr und in den Front-Felgen scheinen die Lichter. Damit ist selbst die Sicherheit ganz im Sinne des Designers bereits eingefügt. Darüber hinaus verschwinden auch alle Kabel im Rahmen. Der Bordcomputer sitzt im Oberrohr. Im Unterrohr versteckt sich der 500 Wh Panasonic Akku, bei dem auf leichte Entnehmbarkeit für den Ladevorgang geachtet wurde.

Riemenantrieb für Wartungsarmut im E-voluzione
Riemen zeigen statt Kette geben

Die vollständige Integration der Komponenten in den Karbonrahmen hat nicht nur ästhetische Gründe. Für Pininfarina war außerdem die bessere Gewichtsverteilung und der größtmögliche Komfort wichtig. Dazu gehört auch ein geringer Wartungsaufwand. Um die Kette muss sich schon mal keine Gedanken gemacht werden, diese ist durch einen Riemenantrieb ersetzt.

Als Weltneuheit sind in diesem e-Bike Karbon-Keramik Scheibenbremsen verbaut. Für die Herstellung ist ein spezielles Verfahren nötig, bei dem die Karbon Legierung ganz schnell auf 1.700° Celsius erhitzt und dann gesteuert abgekühlt wird. Diese Methode erzeugt einen konkurrenzlosen Härtegrad des Scheibenbremsen Materials.

Pininfarina E-voluzione in der Dynamic Ausführung
Pininfarina E-voluzione in der Dynamic Ausführung

Exklusiv, nicht unbezahlbar

Das Pininfarina Evoluzione ist ab Mai 2017 in den drei Varianten Elegance, Hi-Tech und Dynamic erhältlich. Der Gegenwert liegt bei voraussichtlich um die 5.000 Euro, was für ein Full-Carbon e-Bike gerade noch bezahlbar scheint. Der Vertrieb läuft dabei über die traditionellen Kanäle, sprich das Fachhändler-Netzwerk, das Diavelo Bikes anbietet. Aber auch der Online-Handel wird für den Verkauf angekurbelt werden. Außerdem überlegt die Firma, das Pininfarina in seinen Flagship Stores den Kunden vorzuführen. Dort waren bis jetzt nur Autos der Premiumklasse zu sehen. Mit der Addition eines Design-Bikes weist auch Pininfarina einen neuen Weg in die mobile Zukunft. Zumal wenn das Objekt der Begierde schon e-Bike Preisträger ist.

Update: Verkaufsstart Ende März 2017

Wie wir aus der Verkaufsabteilung von Pininfarina erfahren haben, ist das Pininfarina Evoluzione ab Ende März über die Konzept-Stores des Unternehmens erhältlich. Alle Interessierten können über diese Webseite mehr erfahren, der Starttermin ist mit „nach dem 22. März“ angegeben.

2 KOMMENTARE
  1. Viele nichtssagenden Sprüche zum Design aber kaum echte technische Informationen und Daten. So etwas könnte man, einfach mit grösseren Buchstaben für die Lesegwohnheiten der bildungsfernen Schichten, auch in der Blöd-Zeitung lesen. Nicht einmal ein Wort zur Schaltung. Was ist da für eine Nabenschaltung eingebaut? Anzahl Gänge? Abstufung? Entfaltungsbandbreite? Vom qualitativen Anspruch her kommt eigentlich in dieser Klasse nur die Rohloff-Nabe in Frage. Aber ist sie auch eingebaut?

  2. Augenschmaus? Schaut Euch mal die Carbon-Ebikes von Leaos an, einer Manufaktur aus Bozen. Design viel stimmiger und edler und Technik ausgereift, z.B. NuVinci Nabenschaltung, vollautomatisch. In der S-Pedelec-Version ist sogar an die Kennzeichenbeleuchtung gedacht worden. Kurzum: Leaos ist dem Pininfarina-Bike um Längen voraus. Im Übrigen hat auch ein italienischer Produktdesigner daran mitgearbeitet.
    Ich bin mit meinem Leaos S-Pedelec vollauf zufrieden.

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