Kleiner Motor, große Unterstützung. Die niederländische Pon Holding kauft Faraday Bicycles aus San Francisco. Die Firma bleibt eigenständig, liefert Eintritt in den US-Markt.
Die e-Bikes von Faraday sind eine Ausnahme-Erscheinung im Pedelec Markt. Vom Design her sind sie Liefer-Fahrrädern aus den 1940er Jahren nachempfunden. Aber im Rahmeninneren haben sie Akku und Smart-Technologie versteckt. Der Boost-Hebel am Lenker bringt einen locker über jeden Anstieg, sonst ist der Vorderrad-Antrieb moderat. Mit 17 Kg sind sie vergleichsweise leicht.
Pon.Bikes und Faraday
Die Marke gibt es erst seit 2012, aber der Erfolg spricht für sich. Ursprünglich als Designstudie entwickelt, konnte über eine erfolgreiche Kickstarter Kampagne genügend Geld eingesammelt werden, dass 2014 die Produktion startete. Auch die eBikeNews Redaktion war ziemlich eingenommen als wir die Faraday e-Bikes auf der Eurobike 2016 ausprobierten. Hier ist der Artikel mit Video dazu.
Pon.Bikes ist die Rad-Abteilung der Pon Holding, einer der größten Familien geführten Unternehmen der Niederlande. Neben über elf im In- und Ausland bekannten Rad- und e-Bike Marken wie BBB, Cervélo, FietsNed, Focus, Gazelle, Kalkhoff, Raleigh, Rixe, Santa Cruz, Union sowie Univega, gehört jetzt also Faraday zum Portfolio der Dachmarke.
Verkauf von Faraday e-Bikes in Europa
Seit Mitte 2016 sind die Faraday Bikes über den Online Handel erhältlich. Zunächst konnten nur Kunden in den USA, Kanada und Mexico die E-Räder bestellen. Nun ist das auch über den deutschen Online-Händler e-lastenrad.de möglich – der Versand geht nach ganz Europa.
der akku ist angebracht wie bei yurbikes…