Faltbares E-Bike VELLO Bike+ gewinnt Bundespreis „ecodesign“

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VELLO bietet mit dem Bike+ die faltbare Version eines E-Bikes an und beeindruckt damit auch die Jury des Bundespreises ecodesign, welche jedes Jahr zukunftsweisende, nachhaltige und vor allem praktische Ideen auszeichnet.

VELLO Bike+ als bestes Produkt prämiert

Der Preis ecodesign wird jährlich vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, dem Umweltbundesamt und dem Internationalen Design Zentrum IDZ in Berlin vergeben. Dieses Jahr räumt auch ein E-Bike den Preis in der Kategorie „bestes Produkt“ ab.

So sieht der Sieger aus: Kompakt und geradlinig stringent

Das VELLO Bike+ vereint die praktische Falttechnik eines Klapprades mit einem E-Bike Motor, welcher sich zudem noch selbst auflädt. Praktisch, urban und zukunftsweisend. Prof. Anna Berkenbusch, die Vorsitzende der Jury beschreibt die verdiente Auszeichnung auf der Website von ecodesign wie folgt:

»Dieses Produkt hat alles, was sich die Jury von einer Preisträger-Arbeit wünscht: Es ist gut gestaltet. Es ist lokal hergestellt. Es versorgt sich selbst mit Energie. Es hat einen wiederaufladbaren Akku mit langer Laufzeit, der leicht selbst auszutauschen ist. Es ist mobil, weil platzsparend zusammenklappbar. Chapéau!« – Prof. Anna Berkenbusch

Vom Kuba-Trip zur Zukunftstechnologie

Vor knapp einem Jahrzehnt wollte der Produktdesigner Valentin Vodev zunächst nur mit einem eigenen Faltrad die Karibik erkunden, eroberte dann jedoch schnell die Herzen der Kickstarter-Community. Mit Hilfe von einem Team von Produktentwicklern stellte er dann schließlich 2014 das erste VELLO Bike vor.

Über das erste Titan Modell von Vello, haben wir bereits berichtet. Der patentierte Faltmechanismus macht es mit einem schnellen Handgriff möglich, das Fahrrad vom Fahrzustand in ein Koffer-großes Paket zusammenzufalten, welches sich auch ohne Fahrradträger im Auto unterbringen oder mit in die Bahn nehmen lässt.

Beim Faltrad dreht sich natürlich alles um den leichten Transport

Doch damit nicht genug. VELLO setzt mit dem selbstaufladenden E-Motor noch einen drauf. Die Technik ist genial: Rollt das VELLO Bike+ im normalen Fahrmodus einen Berg oder Abhang ab einer Steigung von 1 % hinab, lädt sich die Batterie auf. Das aus dem Motorsport übernommene K.E.R.S. (Kinetic Energy Recovery System) zur kinetischen Rückgewinnung von Energie, setzt auch beim Bremsen und der Fahrt mit Rückenwind ein.

So kann auf eine Ladung an der Steckdose im Prinzip verzichtet werden. Auch im Turbomodus hält der Akku 30-50 km. Für alle, die sicher gehen wollen, dass ihnen der Saft nicht ausgeht, gibt es aber auch ein Ladekabel, welches den Akku in nur drei Stunden voll auflädt. Damit der Akku auch lange hält, haben wir in unserem Akkupflege-Ratgeber alle Tipps dazu zusammengefasst.

E-Antrieb und optionale Schlumpf-Technologie


Bei all der Technik ist es fast verwunderlich, dass das leichteste VELLO E-Bike nur 10,9 kg auf die Waage bringt. Dafür setzt der Hersteller auf Titan als Werkstoff und verbaut einen leichten Hinterradantrieb. Dadurch fällt die Radnabe mit 3,2 kg nicht so wesentlich ins Gewicht. Gesteuert wird die Motorunterstützung über das Smartphone. Von sportlich bis entspannt, können sechs verschiedene Modi eingestellt werden.

Für alle Faltradheizer hat VELLO noch eine optionale Gangschaltung in petto. Wer auch über 25km/h noch sportlich unterwegs sein möchte, kann die 2-Gang Version mit „Schlumpf Speed Drive“, einer 1:1,65 Übersetzung, wählen. Wer sich öfter an Steigungen über 17 % abmüht, kann ebenfalls auf die „Schlump Mountain Drive“ Version mit einer wählbaren 2,5:1 Untersetzung zurückgreifen. Für beide Getriebe muss man jedoch bei ca. 500-600 € Aufpreis etwas tiefer in die Tasche greifen.

Die E-Bikes von VELLO gibt es mit Kette oder Riemen

VELLOs E-Bike Modelle

Das prämierte Faltrad mit elektronischer Unterstützung gibt es in drei verschiedenen Ausführungen. Alle Bikes fahren auf 20″ Rädern und bedienen sich dem gleichen Faltmechanismus. Die günstigste Variante für derzeit 2590 € ist das VELLO Bike+ mit Kettenantrieb und Stahlrahmen. Es ist nicht ganz so leicht wie die Titan-Version, aber mit 13,9 kg sicherlich kein Schwergewicht. Die Riemenversion des Stahlrads kostet schon 400€ mehr.

Für das 11,9 kg leichte Titanfahrrad legt man mit minimaler Ausstattung schon 3.990 € hin, mit Schlumpf Mountain Drive sind es ganze 4.580 €. Auch eine verlängerte Sattelstütze, ein höherer Vorbau, Seitenständer, faltbares Schutzblech und Gepäckträger gibt es nur gegen Aufpreis.

Die praktische Zusatzausstattung ist nur durch Aufpreis zu haben

Das ist sicherlich kein Schnäppchen. Jedoch bekommt man mit dem VELLO Bike+ auch ein Fahrrad, welches nicht nur mit einem authentischen Preis für zukunftsweisende Technologie ausgezeichnet ist, sondern mit Sicherheit auch die derzeit wohl leichteste und kompakteste Lösung für ein Faltrad mit E-Antrieb darstellt.

 

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1 KOMMENTAR

  1. Ich besitze ein Velo bike und bin damit recht zufrieden. Durch die relativ schmalen Reifen ist es jedoch in schottrigem, sandigem Gelände nicht einsetzbar. Ebenso ist die Fahrt über welligen Boden eine Tortur. Das Rad ist in keiner Weise gedämpft. Also ideal für asphaltierte Wege und Strassen, nichts fürs Gelände!

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