E-Bike Import Export 2016

Das Statistische Bundesamt hat ermittelt wie viele Pedelecs 2016 über die Grenze gingen. Dabei zeigen sich große Preisunterschiede bei Im- und Export.

Elektrofahrräder sind kaum noch Wegzudenken aus dem Straßenbild. Aber wo kommen die e-Bikes eigentlich her? Und wie viele Pedelecs gehen in den Export? Die soeben veröffentlichte Statistik zeigt Sprünge von bis zu 50% im Vergleich zum Vorjahr.

Pedelec Import nach Deutschland 2016

Im Jahr 2016 wurden laut Angaben des Statistische Bundesamt (Destasis) insgesamt 558.000 Elektrofahrräder mit Antrieb bis 259 Watt Leistung nach Deutschland importiert. Dies ist eine Steigerung um rund 50 Prozent im Vergleich zu 2015. Zusammen gerechnet entsprechen die Einfuhren einem Wert von 468 Millionen Euro. Dabei lag der durchschnittliche Einzelwert für ein importiertes e-Bike bei 839 Euro. Hauptlieferant ist Ungarn. Das osteuropäische Land hat mit 127.000 nach Deutschland verkauften e-Bikes rund 23 Prozent des Import-Marktes beliefert. Bekannt ist unter anderem die Marke Gepida, die für 2018 mit einem e-Bike der ganz anderen Art zusätzliche Einsatzgebiete erschließen will.

Die Durchschnittspreise für E-Bikes in Deutschland hat diese E-Bike Studie 2016 errechnet. Grundlage sind Angaben der Hersteller, die in einer großen Datenbank zusammen gefasst wurden. Auch welche Art von Pedelec – City-e-Bike oder e-Mountainbike – die Nase vorn hat, ist nachzulesen.

Pedelec Export 2016

In die andere Richtung – Pedelecs die aus Deutschland in andere Länder verkauft wurden – ist das Gesamtvolumen ebenfalls deutlich gestiegen: 2016 wechselten 242.000 e-Bikes „Made in Germany“ über die Grenze, 100.000 mehr als im Vorjahr. Während der Gesamtwert der Ausfuhren bei 307 Millionen lag, ist hier ein deutlicher Unterschied beim Einzelpreis festzustellen. Mit 1.266 Euro je Rad im Durchschnitt waren die exportierten Elektrofahrräder um einiges teurer als die eingeführten Modelle. Interessanterweise waren es die Niederlande, die die größte Zahl an Pedelecs aus Deutschland erhielten. In das Nachbarland gingen 72.000 Stück zu einem Wert von insgesamt 91 Millionen Euro.

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