ADAC testet elf Fahrradheckträger für die Anhängerkupplung

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Ein Fahrradheckträger in der Katapult-Anlage des ADAC

Der ADAC testete jüngst 11 Fahrradheckträger für die Anhängerkupplung und stellte dabei große Unterschiede bei Preis, Sicherheit und Handhabung fest. Einige Modelle taugten nur für leichte Fahrräder und erwiesen sich für E-Bikes als ungeeignet.

Gesichtspunkte bei den Tests für Fahrradheckträger

Fahrradheckträger Thule Velospache XT 3 mit vier Fahrrädern
Der Fahrradheckträger Velospace XT 3 von Thule verhielt sich beim Crashtest am stabilsten. Foto: ADAC

Getestet wurden ausschließlich Modelle für die Montage auf der Anhängerkupplung und für den Transport von mindestens drei Fahrrädern. Als Testkriterien dienten:

  • Verhalten bei einem Crash
  • Eigen- und Belastungsgewicht
  • Sicherheit
  • Handhabung

Beim Crashtest prüfte der ADAC, wieweit die Konstruktion eine Beschädigung des Wagens durch die Fahrräder erlaubt oder verhindert. Auch eventuelle Schäden am Fahrradheckträger wurden notiert.

Das Eigengewicht spielt bei einer Montage auf einer Anhängerkupplung eine wichtige Rolle. Da die Stützlast begrenzt ist, sollte der Fahrradheckträger selbst nicht zuviel wiegen.

Weitere Themen waren die Sicherungsmaßnahmen gegen Diebstahl und die Abstände zwischen den Halteschienen, die ein Touchieren der Fahrräder verhindern sollten.

Die Ergebnisse zeigten große Unterschiede bei Preis und Gewicht

Fahrradheckträger Eufab Premium 3 beim Ausweichtest
Premium 3 von Eufab belegte trotz niedrigen Preises den dritten Platz. Foto: ADAC

Die Preisspanne lag zwischen 200 und 700 Euro. Das teuerste Modell belegte im Test den ersten Platz, das billigste den letzten Platz. Auffallend war eine starke Spreizung der Preise je Modell. Die recherchierten Angebote lagen im krassesten Fall um 277 Euro auseinander.

Der Gewichtsunterschied zwischen dem Testsieger (16,4 kg) und dem schwersten Produkt (30,8 kg) betrug bereits das Gewicht eines einzelnen Fahrrades. Da die zulässige Stützlast am Fahrzeug eine limitierende Größe darstellt, sind manche Fahrradheckträger für den Transport von mehreren E-Bikes bereits zu schwer.

Die Top 3 unter den getesteten Fahrradheckträgern

Testsieger Uebler i31
Der Testsieger Uebler i31 überzeugte mit seinem geringen Gewicht. Foto: ADAC

Uebler i31

Uebler i31

Der Erstplatzierte Uebler i31 (Note: 1,9) überzeugte durch sein geringes Gewicht und die rasche Betriebsbereitschaft nach einfachem Aufstecken auf die Anhängerkupplung. Die Abstände zwischen den Halteschienen hätte aber etwas breiter sein können.

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Thule Velospace XT 3

Thule VeloSpace XT 3 Bikes
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Platz zwei belegte das Modell Velospace XT 3 (Note: 2,0) von Thule. Dieses schnitt im Crashtest am besten ab. Die Montage dauerte aber überdurchschnittlich lange und auch hier war Abstand der Halteschienen etwas zu schmal.
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Eufab Premium III

Eufab Premium III
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Auf den dritten Platz gelangte der Fahrradheckträger Premium 3 von Eufab (Note: 2,3). Beim blieb das Produkt dennoch in der günstigeren Hälfte des Preisspektrums.

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Den vollständigen ADAC Test über Heckfahrradträger findet ihr hier. Einen Überblick über verschiedene Fahrradträgersysteme haben wir in diesem Artikel zusammengestellt.

 

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