Das eBike der Zukunft kommt aus den Niederlanden. Zusammen mit einem Designbüro hat Hersteller Gazelle ein besonderes Speed-Pedelec gefertigt. Besonders die inneren Werte sollen überzeugen.

Es ist noch eher als Prototyp zu bezeichnen, dennoch macht “the bike of the Future” auf den ersten Blick schon einen guten Eindruck.

Form follows Function

Die Form folgt der Funktion, so die gängige Meinung von Industriedesignern und -Ingenieuren. Beim No1 von Giugiaro Koninklijke und Hersteller Gazelle gehen einen Schritt weiter. Bei dem Entwurf für ein alltagspraktisches Pendler-Bike orientierte man sich eher am gängigen Design für Mofas. Da es sich beim No1 um ein S-Pedelec handelt, ist diese Vorlage nicht ganz so verwunderlich. S-Pedelecs sind gerade in den Niederlanden die eBike-Kategorie mit den am stärksten steigenden Absatzzahlen.

Wo ist Akku, wo ist Motor? Beim No1 verschwunden.
Wo ist Akku, wo ist Motor? Beim No1 verschwunden.

In seiner kompakten und puristischen Form erinnert das No1 ein wenig an das JS1 von dem taiwanesischen Hersteller BESV, das nicht nur den großen Preis der Eurobike 2015, sondern kürzlich auch den Red Dot Award gewinnen konnte.

Gute Ausstattung – Super Reichweite

Nach einer im Vergleich sehr kurzen Ladezeit von nur drei Stunden soll das No1 mit einer einzigen Akkuladung stolze 200 Kilometer weit kommen. Dabei hat der Akku einen Lebenszyklus von etwa 1000 Ladevorgängen.

Dank einer Konstruktion die teilweise aus Karbon gefertigt ist, bringt das neue Speed Pedelec von Gazelle nur 25,5 Kilo auf die Waage. Ein angemessenes Gewicht für ein Pedelec mit Unterstützung bis 45 km/h und dementsprechend großem Akku. Über den im abgeschlossenen Mittelteil des Rads verbauten Motor ist noch nichts weiter bekannt. Für das reibungslose Wechseln der Gänge sorgt die integrierte Nuvinci-Nabenschaltung.

Sechs ebenso aggressiv wie aufgeräumt aussehende Speichen halten die Räder rund, der Gepäckträger ist in farblich abgesetzt.

Auch wenn es anders aussieht - Das Gazelle No1 ist noch nicht in Serienproduktion.
Auch wenn es anders aussieht – Das Gazelle No1 ist noch nicht in Serienproduktion.

Gazelle Kooperation mit Cobi

Zentraler Bestandteil am No1 ist allerdings das Smartphone-System von Cobi. Über das eigenen Handy kann dann auf alle Funktionen zugegriffen, und diese individuell eingestellt werden. Licht, Diebstahlschutz und Navigation laufen über das System. Aus Sicherheitsgründen kann der Fahrer ab einer Geschwindigkeit von fünf Kilometern in der Stunde den Touchscreen nicht mehr bedienen.

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3 KOMMENTARE

  1. “Die Form folgt der Funktion, so die gängige Meinung von Industriedesignern und -Ingenieuren”

    Bitte nochmal genau recherchieren, ich bin mir sicher das dieser Wortlaut nicht die gängige Meinung von Designer ist.

    • Was soll daran falsch sein? Die Form sollte immer der Funktion folgen. Wenn etwas ohne Funktion ist, brauchts auch keine Form mehr.

  2. Wow, also mit den alten schönen Gazelle Hollandrädern hat das aber nichts mehr zu tun. Aber sehen ganz gut aus und die 25,5kg sind definitiv ok.

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