Turbo Creo SL: Ultraleichtes E-Bike von Specialized mit großer Reichweite

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Specialized Turbo Creo SL in der Seitenansicht
Turbo Creo SL mit FACT 11r Carbonrahmen, 240 W Antrieb und integriertem 320 Wh Akku. (Foto: Specialized)

Der Hersteller Specialized aus Silicon Valley hat nun seine neueste Entwicklung in Sachen Elektrofahrrad vorgestellt. Das Turbo Creo SL aus dem Hause des US-Unternehmens soll vor allem durch sein geringes Gewicht, seine hohe Reichweite und seine Konnektivität überzeugen. Die Entwicklung des Pedelecs erfolgte dabei in Zusammenarbeit mit dem Schweizer E-Bike-Entwicklungsteam von Specialized. Das Ergebnis nach Angaben des Unternehmens: ein leichtes und dynamisches Carbon-Rennrad im Zusammenspiel mit dem komplett neuen Motor- und Batteriesystem SL 1.1.

Turbo Creo SL: 12,2 Kilogramm leicht und Reichweite von 195 Kilometern

Der Blick auf die Details des neuen Specialized E-Bikes machen deutlich, dass sich das Endprodukt als Ergebnis einer Forschung, Entwicklung und Fahrprüfung von einem Jahrzehnt in Kalifornien und der Schweiz sehen lassen kann. Denn das Specialized Turbo Creo SL soll nur zwischen 11,9 und 13,3 Kilogramm wiegen – je nach Ausführung. Dabei haben die Macher dem E-Bike mit Tretlagermotor demnach ein System verpasst, das speziell zum Rennradfahren entwickelt wurde. Das Aggregat des Pedelecs soll den Informationen zufolge eine konstante und gleichmäßige Leistung von 240 Watt liefern.

Laut den Informationen des Herstellers bringt es das E-Bike auf eine Reichweite von bis zu satten 195 Kilometern – wenngleich hier bekanntermaßen viele individuellen Werte eine wichtige Rolle spielen. Dennoch ist dieser durchschnittliche Richtwert sehr hoch. Wie Specialized informierte, liefert dabei die interne 320-Wattstunden-Batterie im Unterrohr Saft für 130 Kilometer, während weitere 65 Kilometer von einem optionalen 160-Wattstunden-Range-Extender stammen. Ein spezieller Turbo-Creo-SL-Reichweitenrechner soll genaue Daten liefern, wie weit ein einzelner Nutzer mit seinen eigenen Voraussetzungen kommen soll.

Drei Fahrmodi vorhanden

Wie Specialized weiterhin informiert, lässt sich der interne Akku innerhalb von 2 Stunden und 35 Minuten aufladen. Zudem gibt es beim Turbo Creo SL eine Mission Control App. Mit dieser könnt Ihr auch aus einem der drei Fahrmodi auswählen: ECO, SPORT und Turbo. Dementsprechend liefert der Motor die notwendige Tretunterstützung. Zudem könnt Ihr mit der App vor Fahrtantritt mit der App berechnen, ob die Batterie über die gesamte Fahrt hinweg hält.

Turbo Creo SL E-Bike
Specialized Turbo Creo SL

Specialized Turbo Creo SL in vier verschiedenen Versionen

Das Specialized Turbo Creo SL gibt es in insgesamt vier verschiedenen Varianten. Das 12,2 Kilogramm leichte S-Works Turbo Creo SL gilt als das Standrad-Modell und kostet 12.499,90 Euro. Die günstigste Version ist die Variante Expert EVO, die 8.499,90 Euro kostet. Diese Variante wiegt 13,3 Kilogramm und hat größere Reifen sowie andere Komponenten, die vor allem zum kontrollierten Fahren auf Schotter gedacht sind. Bei der 8.499,90 Euro teuren Expert-Version sind ein Carbon-Rahmen und Future-Shock-2.0-Dämpfer verbaut. Dieses Rad kostet 8.499,90 Euro. Bei diesen beiden günstigeren Varianten kann der Range-Extender optional für 369,90 Euro dazugekauft werden.

Zu guter Letzt gibt es noch die S-Works Turbo Creo SL Founder’s Edition. Dieses 14.000 Euro teure Pedelec bringt es auf ein Gesamtgewicht von nur 11,9 Kilogramm. Dieses Elektrofahrrad soll nach Angaben von Specialized E-Rennrad-Fähigkeiten mit einer besonderen Leichtbauweise bieten. Zudem sind hier Goldakzente und interessante Grafiken mit von der Partie. Dieses Modell gibt es nur in einer Auflage von 250 Stück, wobei jedes eine eigene individuelle Seriennummer erhält. Da E-Rennräder, wie beispielsweise auch das Bianchi Aria, immer mehr in Mode kommen, dürften sich hierfür doch einige Interessenten finden.

Specialized Turbo Creo SL
E-Bike Specialized Turbo Creo SL

 

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1 KOMMENTAR

  1. Das selbe Resultat bekommt man auch für knapp 1500€ hin. Gutes gebrauchtes carbon Rennrad kaufen und add e next Motor dran klatschen. Akku in Ramen hätte man dann nicht könnte man zwar basteln will man vielleicht aber auch gar nicht.

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