Der US-Hersteller Specialized powered in den E-Mountainbike Markt. Drei neue Modelle, jeweils mit integrierten Akku, präsentiert man zur Saison 2016.

Hier passt der Spruch: Wenn schon, denn schon. Specialized Bicycles debütiert im E-MTB Bereich und kommt gleich ganz dick daher. Die Mountainbike Experten aus den USA haben jetzt ihr brandneues Sortiment für Bergfreunde vorgestellt. Die E-Fully Version wird in drei Ausführungen angeboten.

Frontrunner der Serie wird sicherlich das vollgefederte Specialized S-Works Turbo Levo FSR. Das Modell hat die mittlerweile sehr beliebten 27+-Laufrädern. Die Reifen sind dicker als normale Mountainbike Reifen aber noch etwas schmaler als die von Fatbikes. Das Plus hinter der 27 bedeutet, dass sie für normale 27,5 Zoll Mountainbikes gemacht sind, aber durch ein Extra an Breite für mehr Sicherheit und Fahrtkomfort bei anspruchsvollen Geländetouren sorgen.

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Der Akku ist in das Unterrohr integriert. Mittels einer Steckachse wird die Spezialanfertigung von unten eingehängt. So kann der Akku direkt im Rahmen geladen werden, aber auch mit einem Handgriff entfernt werden. Die Batterieleistung liefert 504 Wh für die Modelle S-Works und Expert. Das Turbo Levo FSR Comp 6Fattie wird mit 460Wh angefeuert.

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Auch der Mittelmotor ist eigens für die neue Specialized Modellreihe entwickelt. Hierfür haben sich die Amerikaner mit dem deutschen Elektromotoren-Hersteller Brose zusammen getan. 90 Nm Drehmoment kann das Ding in der höchsten Unterstützungsstufe bereit stellen, bei 250 Watt Leistung.

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Sowohl Motor als auch Akku sind auf alle Unwägbarkeiten im Gelände vorbereitet. Weder Dreck noch Feuchtigkeit können ihnen gefährlich werden, da beide Komponenten nach IP67-Standard gegen das Eindringen von Staub und Wasser – bis ein Meter Wassertiefe – geschützt sind. Ein Schlagschutz hält aufgewirbelte Steinchen von Motoreinheit und Batterierohr fern.

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Generell sind die E-MTBs der Turbo Levo Reihe hart im Nehmen. Denn auf die bei Stürzen besonders gefährdeten Elemente Bedieneinheit oder Display verzichtete man hier. Der Lenker ist frei von allen Sturz-empfindlichen Elementen. Die Unterstützungsstufe wählt man direkt am Akku mithilfe von + und – Tasten. Der Ladestand ist ebenfalls durch Lämpchen am Gehäuse abzulesen. Die Steuerungseinheit ist auch per bluetooth ansteuerbar.

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Die beiden anderen Varianten des Trios, Turbo Levo FSR Expert 6Fattie und Turbo Levo FSR Comp 6Fattie unterscheiden sich vom S-Works durch eine andere Ausstattung bei den Federgabeln, der Schaltgruppe sowie bei Auswahl der Laufräder und Bremsen. Das Comp wird wie gesagt mit einem leicht schwächeren Akku bestückt.

Das Sortiment wird darüber hinaus noch von einem E-Hardtail ergänzt. Vom Specialized Turbo Levo HT gibt es zwei Varianten, entweder mit 29-Zoll oder auch 27+-breiten Reifen. Das ganz dicke Highlight ist das E-Fatbike Specialized Turbo Levo HT Fat mit den typischen extra breiten Laufrädern und Federgabeln. Für diese beiden gibt es aber zur Zeit noch keine Fotos. Erhältlich sind alle Ausführungen ab 2016, die Preise werden später bekannt gegeben.

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