Brose präsentiert selbstentwickelte Displays für E-Bikes

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Die Brose Antriebstechnik GmbH & Co. Kommanditgesellschaft aus Berlin hat nun erstmals drei Displays selbst entwickelt, die für die eigenen Antriebe Brose Drive gedacht sind. Im Vordergrund stand dabei nach Firmenangaben die ergonomische und intuitive Bedienung für E-Biker. Brose setzte bei seinen neuen Displays Allround, Remote und Central demnach auf eine praxisorientierte, bedienerfreundliche Ergonomie.

Brose Displays funktionieren bei jedem E-Bike mit Brose Drive

Wie Brose bei der Vorstellung der Displays informierte, bleibt die Hand des E-Bike-Fahrers beim Bedienen der Brose Displays am Lenkergriff. So befindet sich die Verstellung der Unterstützungsstufen als wichtigste Funktion direkt an der Daumenmulde. Außerdem können User mit dieser Taste auch weitere Features wie Licht oder Menü verstellen. Die Schiebehilfe, die meist am Berg zum Einsatz kommt, ist unterhalb der Stufentaster zu finden. Alle drei neuen Displays von Brose sollen den Informationen zufolge bei jedem beliebigen E-Bike mit einem Brose Drive Antriebssystem funktionieren. Das Nachrüsten soll dabei einfach sein.

Über die neuen Displays erhält der Fahrer des E-Bikes – je nach Modell – die Informationen

  • Akku-Ladezustand,
  • Unterstützungsstufe,
  • Geschwindigkeit,
  • Reichweite,
  • Kilometerzähler,
  • Trip-Information,
  • Licht,
  • Uhrzeit und
  • Schiebehilfe.

Wie Brose bei der Vorstellung der Displays weiterhin informierte, ist das Design der Anzeigen mit dem schlagfesten ABS-Gehäuse bewusst reduziert gehalten. So nämlich will der Hersteller dafür sorgen, dass es keine Störung von Erreichbarkeit des Schalthebels oder Betätigung der Teleskop-Sattelstütze gibt. Die Displays sind alle drei zudem direkt an das digitale Brose Service Tool angeboten, damit eine rasche Wartung und Reparatur durch einen zertifizierten Händler möglich ist.

Brose Displays Allround und Central haben eine Hintergrundbeleuchtung

Eine Besonderheit stellt bei den beiden Brose Displays Allround und Central die Hintergrundbeleuchtung dar. Dabei kann der E-Biker die Helligkeit des Bildschirms manuell oder auch automatisch an die jeweilige Situation anpassen. Damit ist es möglich, sämtliche Informationen auch bei einer Sonneneinstrahlung oder in der Dunkelheit abzulesen. Blicken wir nun aber auf die Details der einzelnen Displays.

Brose Display Remote: Die Anzeige für Puristen

Zunächst einmal schauen wir auf das Brose Display Remote, das der Hersteller selbst als Anzeige für Puristen bezeichnet. In der Tat eignet sich dieses neue Modell vor allem für Bikes, die über eine Ausstattung verfügen, die sich auf das Wesentliche beschränkt. Das den Lenker umfassende Display mit dem minimalistischen Design verfügt über ein farbiges LED-Band. Hier können E-Biker den Ladezustand und die Fahrstufe ablesen.

Ebenso liefert das direkt bedienbare Display eine Schiebehilfe, sowie die Möglichkeit, das Licht automatisch einzuschalten. Hierfür ist ein Lichtsensor verbaut. Zudem kann die Wahl zwischen Abblend- und Fernlicht erfolgen. Das kleinste (46x43x21 Millimeter) und mit 35 Gramm leichteste der drei neuen Modelle aus dem Hause Brose lässt sich auf eine der beiden Lenkseiten montieren.

Brose Display Allround: Für viele Zwecke einsetzbar

Schon beim Namen der zweiten Anzeigeeinheit lässt sich vermuten, dass es hier nur wenige Einsatzgrenzen gibt. Und in der Tat: Das Brose Display Allround lässt sich von City-E-Bikes, Trekking-E-Bikes oder auch sportlichen Modellen ohne Weiteres nutzen, wie der Hersteller informierte. Sowohl funktional als auch optisch soll jedes E-Bike in der Lage sein, das Display Allround zu nutzen. Die einzelnen Funktionen lassen sich auf einem 1,5 Zoll großen Farbbildschirm ablesen. Dieses gewölbte Display kann flexibel links oder rechts am Lenker zum Einsatz kommen.

Mit dem 50 Gramm leichten Brose Display Allround (Abmessungen: 44x37x50 Millimeter) ist das Ablesen folgender Informationen möglich:

  • Akku-Ladezustand
  • Geschwindigkeit
  • Unterstützungsstufe
  • Trip-Information
  • Kilometerzähler
  • Reichweite
  • Schiebehilfe
  • Licht ein/automatisch
  • Uhrzeit
  • Fehlerinformation
  • Serviceinformation

Auch beim Brose Display Allround gibt es die Möglichkeit, Abblendlicht oder Fernlicht einzuschalten.

Brose Display Central: die große Variante für City- und Trekkingbikes

Zu guter Letzt folgt noch das Brose Display Central, das sich vor allem für City- und Trekkingbikes eignet. Denn der in der Mitte montierte 3,5 Zoll große hochauflösende Farbbildschirm mit Hintergrundbeleuchtung liefert einen großen Überblick in einer Screen-Only-Variante. Der E-Biker bedient diese Anzeigeeinheit nach Angaben des Herstellers ergonomisch über die griffgünstig montierte Brose Remote. Dabei aber schalten sich die LEDs der Remote ab, damit es nicht zu einer Doppelanzeige kommt. Das Brose Display Central wiegt 70 Gramm und verfügt über die Abmessungen 84x70x13 Millimeter. Dieses Display bietet die gleichen Informationen wie das Allround.

Verfügbarkeit und Nachrüstmöglichkeit

Die ersten Pedelecs mit den verbauten Brose Displays sollen ab der Eurobike 2019 im Handel verfügbar sein, die im September dieses Jahres in Friedrichshafen auf dem Plan steht. Auch für bereits verkaufte E-Bikes mit einem Brose-Antrieb soll es über den Fachhandel die Möglichkeit zum Nachrüsten geben. Hier verweist Brose aber auf den jeweiligen E-Bike-Hersteller, da nicht jedes Modell mit den neuen Displays kompatibel sein soll.

 

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