Kettenloses E-Bike Mando Footloose bekommt Nachfolger G2

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Dem koreanischen Automobil-Zulieferer „Halla“ ist mit dem Mando Footloose eine Weltpremiere gelungen: Das erste kettenlose E-Bike ohne mechanische Verbindung zwischen Hinterrad und Tretlager. Ein weiteres Modell steht schon in den Startlöchern: das „G2“.Im Jahr 2012 gab es auf der ISPO Bike in München und der Eurobike in Friedrichshafen etwas Ungewöhnliches zu sehen: Ein E-Bike, das Strom generiert, wenn der Fahrer tritt. Diese Energie wurde beim Mando Footloose dann über den Akku in einen Motor ins Hinterrad gespeist. Eine Kette oder einen Riemen braucht dieser Ansatz nicht, der sich Serie Hybrid nennt.

Mando Footloose weiß / Foto: Mando
Mando Footloose weiß / Foto: Mando

Das Mando Footloose kann sich damit das erste marktreife Serien Hybrid-E-Bike schimpfen, denn es ist ab Sommer 2013 in Deutschland und anderen Ländern verfügbar. Bereits andere Hersteller wie Mifa mit dem X-Pesa experimentieren mit diesem Antriebssystem, das aufgrund fehlender Mechanik besonders verschleißfrei sein soll. Daher ist zu vermuten, dass bald weitere E-Bikes damit auf den Markt kommen könnten.

Mando „G2“ – klein mit entnehmbarem Akku

Offensichtlich setzt der Hersteller Halla weiter auf den kettenlosen Antrieb, der Fahrten ohne ölverschmierte Hosenbeine zulässt, denn auf der Eurobike 2013 war ein weiteres Modell zu sehen. Unter dem Codenamen G2 ist ein E-Bike geplant, das auf die Klappfunktion seines Vorgängers verzichtet. Dennoch sieht es dem Mando Footloose ähnlich – begradigt aber die runden Formen etwas.

Mando G2 auf Eurobike

Die Ingenieure haben die Maße nochmals reduziert, sodass es nun 10 cm kürzer ist. Darüber hinaus verlässt Halla den Ansatz eines eingebauten Akkus, wie es beispielsweise auch bei Smartphones wie dem iPhone üblich ist. Kurz unter dem Sattelrohr verbirgt sich ein Akku mit 8,2 Ah, der bequem entnommen werden kann, um ihn beispielsweise zu Hause an der Steckdose zu laden. In Anbetracht des Gewichts des G2 von über 20 kg sicherlich eine gute Entscheidung.

Der Rahmen ist weiterhin aus Aluminium und die Räder haben eine Größe von 20 Zoll. Mit einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h ist das G2 ein Pedelec. Der Motor leistet 250 Watt und sein Unterstützungsgrad lässt sich über ein abnehmbares LCD-Farbdisplay steuern.

Farben und Verfügbarkeit

Weiß, Schwarz, Dunkelgrau, Blau, Grün und Orange sind die Farben, in denen das Mando G2 auf den Markt kommen soll. Wann das genau sein wird, wollte das Unternehmen bisher nicht bekannt geben.

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