Faltbare E-Bikes sind noch rar gestreut. Der elektrische Scooter Stigo soll abhelfen und soll demnächst auf den Markt kommen. Für  Kurzstrecken konzipiert, schafft das Gefährt 25 km/h. Zusammengeklappt passt der Stigo in den heimischen Schrank und spart auch Platz in Bus und Bahn.Nicht viele aktuelle Pedelecs lassen sich falten wie die Marktübersicht eBikeFINDER mit etwas mehr als 30 Modellen zeigt. Das dürfte zum Teil an ihrem Gewicht von oftmals über 20 Kilogramm liegen, denn wer ein kompaktes Faltmaß will, trägt das Rad meist auch – entweder in den Kofferraum eines Autos oder beispielsweise in den Bus. Dennoch haben Zweiräder, die sich in ihrer Größe verändern lassen, viele Einsatzbereiche – insbesondere in der Stadt.

Das kürzlich auf den Markt gekommene Mando Footlooseoder das BMW Pedelec zeigen, wie urbane Mobilität der Zukunft aussehen kann: Mit dem Elektrorad zur nächsten Bahn-Station fahren, das Rad falten und dann rollend in den Zug bewegen. Auch höhere Gewichte sind dann kein Problem mehr.

httpv://www.youtube.com/watch?v=dAwdCzSKF8c

Stiga: Gasgriff statt Pedale

Während Pedelecs das Treten des Fahrers voraussetzen, ist das beim jetzt vorgestellten Stiga unnötig. Ein Gasgriff beschleunigt das Zweirad bis 25 km/h und bringt es maximal 40 Kilometer weit. Der E-Scooter wiegt 17 kg und hat im gefalteten Zustand eine Größe von 45×40 cm. Damit ist dürfte der Stiga auch in einem Restaurant an der Garderobe abzugeben sein. Der Akku ist an jeder Steckdose aufladbar.

Der Preis soll 2.370 Euro betragen, wobei der Hersteller einen Preis für Strom von 1,5 Cent pro Tag bei einen durchschnittlichen Pendlerstrecke von 13 Kilometern angibt.

Zwei Jahre Garantie gewährt der Anbieter von den Elektroroller, der in Deutschland ähnlichen Regularien unterliegen müsste wie ein Mofa.

httpv://www.youtube.com/watch?v=VmJ6EO_OGq0

Geplant seien vorerst 200 Exemplare für Sommer 2014. Bis zu 8.000 Stück könnten es bis 2015 werden. Weitere Infos auf der Herstellerseite.