Island per E-Bike: Ein Abenteuer als Kurzfilm

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Nachtfahrt zur Sommersonnenwende an der Gletscherlagune von Jökulsárlon / Foto: © 2013 pedelec-adventures.com | Susanne Brüsch

Island ist das Land der heißen Quellen und war für 4000 Kilometer auch die Kulisse für zwei schnelle Pedelecs, die sich durch die unwirtliche Landschaft bewegten. Jetzt ist daraus ein Kurzfilm entstanden, der Premiere in Taiwan auf der Taipei Cycle Show hat und auch in Deutschland zu sehen sein wird. Update: Film jetzt hier im Artikel anschauen.In dem Kurzfilm Iceland Challenge – eflow through ice and fire – zeigt das Team von Pedelec Adventures den Zuschauern die Höhepunkte und Herausforderungen der weiten Reise durch Island im Sommer 2013. Die vier Abenteurer waren dabei auf schnellen Elektrorädern der Marke eflow unterwegs.

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Auf der Taipei Cycle Show 2014 zeigt das Team nun den Iceland Challenge Kurzfilm. In Deutschland sind Vorführungen des Island Films auf den Fahrradveranstaltungen Rad + Outdoor in Bremen und auf der VELOBerlin geplant.

Es könnte nicht schöner sein! (Landmannalaugar) / Foto: © 2013 pedelec-adventures.com | Andreas Gutmann
Es könnte nicht schöner sein! (Landmannalaugar)
/ Foto: © 2013 pedelec-adventures.com | Andreas Gutmann

4000 Kilometer durch Island

Zur Sommersonnenwende 2013 startete das Pedelec Adventures Team die Tour. Mittlerweile ist das die dritte Abenteuerfahrt nach der Sahara und der Mongolei auf Elektrorädern. Diesmal ging die Reise nach Island, dem Land der Gletscher, Vulkane, der hellen Nächte im Sommer und der dunklen Tage im Winter. Susanne Brüsch und Ondra Veltrusky stellten sich mit ihren schnellen Pedelecs dem nordischen Klima. Mit dabei war der Technik-Experte Uwe Schlemender und der Kameramann Andreas Gutmann begleitet.

 

Auf der Vogelpirsch in Latrabjarg zum Sonnenaufgang / Foto: © 2013 pedelec-adventures.com | Susanne Brüsch
Auf der Vogelpirsch in Latrabjarg zum Sonnenaufgang
/ Foto: © 2013 pedelec-adventures.com | Susanne Brüsch

Einen Monat dauerte die Reise quer durch Island. Dabei ging es auch um einen Test der  E-Bikes des Hauptsponsors eFow. So fuhren die zwei Pedelec-Fahrer zusammen mit einem Begleitfahrzeug durch die größte Stadt des Landes Reykjavík ebenso wie auf abgelegenen Pfaden in den Westfjorden und im unwegsamen Hochland. Wind, Wetter und Temperaturen zwischen 0 und 15 Grad Celsius ausgesetzt, radelten die beiden über mehrere Hundert Kilometer Holperpiste durch die Krepputunga Lavawüste. Die Akkus stammten übrigens vom Co-Sponsor HiTech Energy, der seinen Vorserien-Zellen der Marke Samsung SDI ebenfalls testen lassen wollte.

Auf dem Weg nach Hveravellir um 4:30 Uhr morgens / Foto: © 2013 pedelec-adventures.com | Andreas Gutmann
Auf dem Weg nach Hveravellir um 4:30 Uhr morgens
/ Foto: © 2013 pedelec-adventures.com | Andreas Gutmann

Herausforderung für das Material

„Am Ende überlebten die eflow Bikes und das Antriebssystem einen echten 4000 Kilometer Schütteltest“, sagt Susanne Brüsch, Leiterin des Pedelec Adventures Projekts und Fahrerin der Tour. „Dank des hohen Drehmoments des 500 Watt Motors legten wir steile Anstiege von bis zu 17 Prozent sogar auf steinigem Untergrund locker zurück. Obwohl die eflow Räder für urbane Umgebung gemacht sind, hielten sie mit kleinen Modifikationen selbst schwierigem Gelände und zahlreichen Flussdurchquerungen stand.“

Am Dettifoss, Europas Wasserfall mit der größten Wassermenge (193 m3 / Sekunde) / Foto: © 2013 pedelec-adventures.com | Andreas Gutmann
Am Dettifoss, Europas Wasserfall mit der größten Wassermenge (193 m3 / Sekunde)
/ Foto: © 2013 pedelec-adventures.com | Andreas Gutmann

Im Gegensatz zu ihren früheren Reisen, bei denen Sonne jederzeit zum Laden der Batterien vorhanden war, ging dies  in Island wegen des unbeständigen Wetter nicht. Daher war das Team mit insgesamt zwölf Akkus ausgestattet, sodass die zwei Fahrer auch längere Strecken ohne Steckdosen überdauern konnten.

Mit der richtigen Kleidung gibt es kein schlechtes Wetter / Foto: © 2013 pedelec-adventures.com | Susanne Brüsch
Mit der richtigen Kleidung gibt es kein schlechtes Wetter
/ Foto: © 2013 pedelec-adventures.com | Susanne Brüsch

Flugzeug und S-Pedelec

Als Anfang Juli die Pisten im Hochland schneefrei waren sollte die Askja, ein 50 km2 großer, teilweise mit Wasser gefüllter Krater zu einem Höhepunkt der Reise werden. Als ebenso unvergesslich beschreibt das Team eine Mitternachtsfahrt entlang der Gletscherlagune von Jökulsárlón, wo blau-schimmernde Eiskolosse gen Ozean treiben. Das Verrückteste aber war, in Trockenanzügen in der eiskalten Wasserspalte zwischen den Kontinentalplatten Europas und Amerikas zu tauchen und dann in voller Montur zur Station zurück zu radeln.

Das Pedelec Adventures team in Island: Uwe Schlemender, Ondra Veltrusky, Susanne Brüsch, Andreas Gutmann / Foto: © 2013 pedelec-adventures.com
Das Pedelec Adventures team in Island: Uwe Schlemender, Ondra Veltrusky, Susanne Brüsch, Andreas Gutmann
/ Foto: © 2013 pedelec-adventures.com

„In der Mongolei letztes Jahr tauschten wir: Pferd gegen Pedelec“, erinnert sich Expeditionsleiter und Fahrer Ondra Veltrusky. „In Island tauschten wir nun das Pedelec gegen einen Flug“. Der Pilot genoss die Probefahrt genau so wie seine Passagiere den anschließenden Flug in einer russischen 4-er Jak über den bunten Bergen von Landmannalaugar.

Vorführtermine für den Kurzfilm im Überblick

Taipei Cycle Show, Taiwan

Dia-Show und Filmvorführung. Erleben sie alle vier Teammitglieder live!
5. und 6. März 2014, jeweils 11:00 + 14:30 Uhr
Taipei Cycle Show, Nangang Exhibition Center Taipeh, 4. Stock, Fairly Stand M0519

Rad + Outdoor Bremen, Deutschland

8. und 9. März 2014, jeweils 12:45 + 15:15 Uhr
Fahrradbühne 2, Halle 2, Messe Bremen, Findorffstraße 101, 28215 Bremen

VELOBerlin, Berlin, Deutschland

29. März 2014, 16:15 Uhr
30. März 2014, 15:30 Uhr
Messe Berlin, Messedamm 22, D-14055 Berlin, Filmbühne

Kurzfilm Iceland Challenge

httpv://www.youtube.com/watch?v=K1Tb0UuE2-4

Weitere Informationen auf der Website von Pedelec Adventures.

 

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2 KOMMENTARE

  1. Was waren die „kleinen Modifikationen“, die den Betrieb in rauhen Umgebungen ermöglicht haben? Wie haltbar ist dagegen das Standardbike?

  2. Hallo Ralf,

    wir haben Federgabeln montiert (statt der serienmäßigen steifen Gabeln) und Stollenreifen aufgezogen. In sehr hoprigem Gelände haben wir uns gelegentlich eine Hinterradfederung gewünscht … Aber es ging ja um einen Härtetest und weniger um Komfort! 😉

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