Nua Electrica: E-Bike mit Titanrahmen lädt sich selber auf

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Die katalanische Metropole Barcelona und das Umland gelten in Spanien als eine Art Mekka für E-Bikes. Denn gleich mehrere Firmen aus der Branche produzieren und vertreiben hier ihre Elektrofahrräder. Mit dem Nua Electrica gibt es nun ein weiteres Elektrorad aus der Hafenstadt im Norden Spaniens. Das Besondere: Es lädt sich selbst wieder auf.

Nua Bikes setzt auf High-End-Titanrad mit Elektroantrieb

Eigentlich war es dabei nur eine Frage der Zeit, wann Nua Bikes mit einem eigenen Elektrorad an den Start geht. Denn das Unternehmen produziert bereits herkömmliche Fahrräder. Allerdings baut Nua nicht irgendwelche Fahrräder, sondern Titanräder der Spitzenklasse. So ist es kein Wunder, dass auch das nun vorgestellte Nua Electrica ein High-End-Titan-E-Bike darstellt. Besonders eine Eigenschaft fällt dem Betrachter dabei sofort auf: das Gewicht. Denn durch die Komponenten aus Titan wiegt das Nua Electrica gerade einmal 13 Kilogramm – inklusive Motor und Akku.

Besonders stolz ist der Hersteller, dass die Herstellung des E-Bikes komplett von Hand in Barcelona erfolgt – so wie es auch bei den herkömmlichen Fahrrädern von Nua der Fall ist. Zur Verfügung stehen vier unterschiedliche Rahmengrößen, worauf das spanische Unternehmen hierauf eine lebenslange Garantie auf sein Herzstück gibt. Die einzelnen Komponenten des Rades können Käufer dabei individuell festlegen, wobei die Auslieferung innerhalb von drei Monaten nach Bestellung erfolgen soll. Die Grundvariante des exklusiven Titan-E-Bikes kostet 3.995 Euro.

Hierfür gibt es dann weitere Komponenten aus Titan, nämlich Lenker, Vorbau, Sattelstütze und Gabel. Ferner sind DT Swiss 533 29 Zoll Laufräder mit von der Partie, sowie die hydraulischen Scheibenbremsen BR-M6000 von Shimano.

Drei Kilogramm leichtes Antriebssystem für Nua Electrica

Beim Antrieb setzen die Spanier dabei auf das Heckantriebs-System des Zehus Bike +. Dabei befinden sich Motor, Akku und Steuerung in einem insgesamt gerade einmal drei Kilogramm schweren Gehäuse. Eine Besonderheit ist dabei, dass der Akku des Elektrorades kein Nachladen erfordert, wenn es im Bike+ Modus über die Straßen geht. Wer den 250W-Motor und den 30V-160Wh-Akku komplett zur Unterstützung mit einer Geschwindigkeit von 25 km/h zu Rate zieht, der kommt 30 Kilometer weit laut Nua Bikes. Bei einer vollständigen Unterstützung mit einer Geschwindigkeit von 14 Stundenkilometern erhöht sich die Reichweite schon auf 90 Kilometer. Hierbei stehen insgesamt sechs verschiedene Geschwindigkeitsstufen zur Verfügung.

Auf zusätzlichen Schnickschnack rund um den Antrieb haben die Macher des Nua Electrica komplett verzichtet. Immerhin aber gibt es eine App fürs Smartphone, die sich per Bluetooth mit dem Motor verbinden kann. So ist es möglich, Daten auszulesen und Einstellungen zu ändern.

Ein weiteres beachtenswertes E-Bike aus Spanien ist das 15 kg leichte und kompakte Carmela. Extravaganter sind die E-Bikes von Rayvolt wie das Cruzer und das Torino.

 

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