Deutschlandstart: Der Blick auf das Muscle E-Bike Rayvolt Torino

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Im vergangenen Jahr sorgte der Hersteller Rayvolt für Aufsehen. Denn das Rayvolt Cruzer E-Bike im Vintage Look stellte eine etwas andere Version eines Pedelecs dar. Nun will das im nordspanischen Barcelona beheimatete Unternehmen mit dem Rayvolt Torino in Deutschland auf dem Markt der E-Bikes mitmischen. Wir blicken auf die Details des E-Bikes und schildern unsere ersten kurzen Testeindrücke.

Pendler sollen beim Rayvolt Torino auf ihre Kosten kommen

Auch das Muscle E-Bike Rayvolt Torino kommt bereits vom Aussehen etwas anders daher als so manches derzeit angesagte Hybridrad. Denn dieses Modell bietet ebenfalls ein sehr auffälliges Design, wobei das E-Bike in den Farbversionen schwarz, weiß und grün erhältlich ist. Ebenso fällt die Sitzposition sofort ins Auge. Diese macht deutlich, dass das Muscle E-Bike Rayvolt Torino vor allem Trekking- beziehungsweise Tourenfreunde ansprechen soll. Wie schon beim ersten Modell Cruzer liegt auch beim Torino der Blick auf den Pendler. Denn das zweite E-Bike aus der Rayvolt-Schmiede in Barcelona soll das Auto auf dem Weg zur Arbeit ersetzen.

Zwei verschiedene Motoren erhältlich

Der Antrieb beim E-Bike Rayvolt Torino erfolgt natürlich komplett emissionsfrei. Das Hybridrad entspricht der europäischen Norm 15194 und bietet eine limitierte Unterstützung von bis zu 25 Stundenkilometern. Hierbei stellt das System den Nabenmotor im Hinterrad über Bewegungssensoren (AutoPAS) automatisch auf die Neigung des Geländes ein. Die Antriebskraft wird dementsprechend zwischen 250 und 1.000 Watt automatisch geregelt – je nach Geländeneigung.

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Für das Rayvolt Torino stehen zwei unterschiedliche Antriebe zur Verfügung. Zum einen handelt es sich hierbei um den Rayvolt Smart Hub mit 250 bis 400 Watt. Zudem gibt es auch einen Rayvolt Power Hub (250 bis 1.000 Watt). Die Variante mit dem großen Motor ist für Offroad-Strecken verfügbar – ohne Straßenzulassung. Ferner kommen 104 Samsung SDI Lithium Zellen zum Einsatz (48 Volt – 21 Ampere). Vom spanischen Hersteller gibt es hierbei eine Schutzhülle mit Solarzellen, die das E-Bike auflädt. Natürlich ist aber auch ein Laden auf herkömmlichem Wege per Steckdose möglich.

System EIVA bietet umfangreiche Informationen

Das Rayvolt Torino bietet darüber hinaus noch einige weitere interessante Details. So sind beispielsweise die genähten Taschen und Sattel aus Leder oder die Kupfer-Applikationen zu erwähnen. Ebenso interessant ist das System EIVA. Hierbei handelt es sich um ein von Rayvolt entwickeltes Kontrollsystem in Form einer App, das über Bluetooth mit dem Pedelec verbunden ist. Das System bietet dem Nutzer des Rayvolt Torino dabei nicht nur die üblichen Grundinformationen wie Batteriestatus oder Geschwindigkeit. Denn es lassen sich auch individuelle Dinge einstellen. Dazu gehören beispielsweise Navigation, Musik, GPS oder Sprache. Zudem ist AutoPAS mit von der Partie, mit der eine automatische Regulierung der Antriebskraft möglich ist.

Ebenso ist es über die Diebstahlsicherung von EIVA möglich, jedes E-Bikes stillzulegen, das aus dem derzeit 13 Mitarbeiter beschäftigenden Unternehmen Rayvolt stammt. Das System gibt es als separate Steuereinheit zu kaufen oder aber als Download für Smartphones. Die E-Bikes des Herstellers aus Barcelona sind übrigens auch in branchenfremden Shops wie bei Harley Davidson oder Tesla zu finden.

Unsere ersten Fahr-Eindrücke

Trotz der ungewöhnlichen Rahmenform sind wir von der aufrechten Fahrposition überrascht. Der Torino erinnert an einen Cruiser, fährt sich aber tatsächlich wie ein Tourenrad.

Wie beim Rayvolt Cruzer verzichten die Ingenieure auf eine Gangschaltung. Ein Gang reicht am Strand von Barcelona und in den kleinen Gässchen der Hafenstadt jedoch vollkommen aus, denn der Antrieb reguliert den Schub. Der Sensor im Tretlager spricht recht abrupt an, was uns gefällt, aber nicht jeden begeistern wird.

Das Anfahrverhalten und überhaupt das gesamte Antriebssystem soll jedoch per App individuell einstellbar sein – so die Antwort des Herstellers. Scheibenbremsen sorgen beim Torino für eine schnelle Verzögerung. Die aufrechte Sitzposition sowie der gerade Lenker machen das E-Bike erstaunlich agil.

Fazit, Verfügbarkeit und Preis

Das Rayvolt Torino ist ein Statement. Die verbaute Technik steht im Hintergrund und ist in ein klassisch anmutendes Design verpackt. Auch beim Torino sind neugierige Blicke von Passanten sicher. Das emotionale Fahren steht im Vordergrund und das schafft Rayvolt mit diesem E-Bike allemal. Zwischen 2.900 und 3.500 Euro soll das E-Bike je nach Motor und Ausstattung in Deutschland und Österreich kosten. Der Importeur erwartet den Verkaufsstart im April 2019.

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Die wichtigsten Details des Rayvolt Torino

  • Gewicht: 35 Kilogramm
  • VK-Preis: Zwischen 2.900 und 3.500 Euro
  • E-Drive system: Rayvolt EIVA®
  • Motor: Rayvolt SMART HUB: 250-400W //25 km/h – Rayvolt POWER HUB: 250-1000W //43 km/h
  • Batterie: SAMSUNG Li-ion Dual 48V – 21A
  • Ladegerät: Li-ion Smart Charger, 54V und 4A (Ladezeit: 150 Minuten)
  • Geschwindigkeitskontrolle: PAS (Pedal Assist System)
  • Batterieabdeckung: Mit Leder überzogene Verbundschale
  • Kette: KMC
  • Bremsen: Rayvolt Ölscheibenbremsen (e-regenerative 10A-50A)
  • Kurbelset: Rayvolt Kurbel zweiteilig
  • Pedale: Rayvolt Pedale
  • Speichen: 13G für die Hinterradnabe, 26 “für den Vorderreifen
  • Felgen: Doppelwand 40mm breit // Doppelwand 80mm breit
  • Räder: 26 „x 3″ – Reifen: 26 x 3,0 für 26“

 

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